Energetische Psychotherapie

Die verschiedenen Methoden der Energetische Psychotherapie (oder auch energetischen Psychotherapie) basieren auf der chinesischen Vorstellung des Energiesystems im Körper des Menschen. Vermutlich haben Sie schon einmal von Akupunktur gehört. Während bei der klassischen Akupunktur Nadeln gesetzt werden, klopft man bei der energetischen Psychotherapie bestimmte Punkte am Körper mit den Fingern. Das kann jeder Patient bei sich selbst vornehmen, was es zu einer inzwischen immer beliebteren Selbstheilungsmethode werden lässt.

Wie funktioniert die Energetische Psychotherapie?

Es wird bei der Energetischen Psychologie davon ausgegangen, dass jedem Problem oder Symptom zusätzlich zu den ansonsten betrachteten Aspekten (emotionale, kognitive, auf das Verhalten bezogene und biochemische) auf einer anderen Ebene auch eine Störung des bioenergetischen Systems zugrunde liegt. Über den Muskeltest wird diese diagnostiziert und kann dann über das Meridiansystem behandelt werden.

Diese unbewussten bioenergetischen Felder und Regulationsmechanismen können stimuliert werden und über parallel verlaufende kognitive und emotionale Prozesse können mit einfachen Techniken erstaunliche Veränderungen bewirkt werden.
Die Energetische Psychotherapie gehört heute zu den effektivsten Ansätzen für Posttraumatische Belastungsstörungen und Traumata und findet Anwendung in der Therapie von Ängsten, Phobien, Panikzuständen, Zwangskrankheiten, Depressionen, hartnäckigen Befindlichkeitsstörungen und im Coaching.

Selbstblockaden und andere Probleme sowie deren körperliche Symptome und Schmerzen können behandelt und aufgelöst werden.

Das Ergebnis der Energetische Psyhotherapie

Wir erleben die „Energetische Psychotherapie“ als Schließung eines „missing link“ für die vorhandenen psychotherapeutischen Ansätze, ohne mit ihnen zu inteferieren. Sie mutet den PatientInnen nahezu keine Belastung zu und vermeidet dadurch insbesondere Risiken von Retraumatisationen.

Die Methode wirkt in der Regel in überraschend kurzer Zeit auch bei hartnäckigen chronifizierten Symptomen. Die „Energetische Psychotherapie“ ist den Systemischen Ansätzen zuzurechnen, indem sie neue Möglichkeiten der Selbstregulation anbahnt. Ihrer Theorie zufolge stehen „Gedankenfelder“ in direkter Korrespondenz zu entsprechenden „Biofeldern“ des Körpers (Thought-Field-Therapy).

Blockierungen gestörter „Energieströme“ werden freigesetzt, und so können verfestigte Kreisläufe problemerhaltender Muster (Selbst-Sabotagen) sowohl auf körperlicher wie auch auf gedanklicher Ebene aufgelöst werden und Zugänge zu den Ressourcen er¬öffnet werden. Neue Muster werden aktiviert und mit den Kontexten, in denen sie benötigt werden, körperlich und seelisch „verankert“.

Herma Winchester kombiniert diese Methode in ihrer Kurzzeittherapie mit den anderen bewährten Methoden.

Dr. Fred P. Gallo – Begründer der energetischen Psychotherapie

Dr. Fred P. Gallo hat aus Elementen der Hypnotherapie, des NLP, der Kinesiologie, der von der Akupunktur her bekannten Meridiantherapie, der Emotional Freedom Techniques und anderen Ursprüngen den Begriff der Energetischen Psychologie geprägt und EDxTM™ (Energy Diagnostic & Treatment Methods™) entwickelt. Als psychosomatische Methode arbeitet sie mit dem von der Kinesiologie übernommenen Muskeltest und aus der Akupunktur bekannten Meridianen direkt mit dem Körper.

Gallos ressourcenorientierter Ansatz ist ein neues Paradigma in der Psychotherapie. Er hat seinen besonderen Wert in der Therapie von psychischen Traumatisationen, Ängsten, Phobien, Panikzuständen, Zwangskrankheiten, Depressionen und hartnäckigen Befindlichkeitsstörungen, wie z. B. Schmerzen („Körpergedächtnis“).

Grundgedanke der energetischen Psychotherapie ist der, dass nicht nur körperliche, sondern auch psychische Störungen und Belastungen in Störungen des Energiesystems des Menschen begründet sind. Beseitigen wir diese Störungen durch das Klopfen entsprechender Punkte auf den Meridianen, so wird das Energiesystem harmonisiert und das damit verbundene seelische Problem verschwindet.